Aktuelles

Heinrich Lautensack: Ein Requiem. Grablegung Frank Wedekinds, des größten deutschen Dramatikers.

von Hartmut Vinçon

Wir freuen uns, folgende Neuerscheinung zum 100. Todesjahr Frank Wedekinds anzeigen zu können:

Heinrich Lautensack: Ein Requiem. Ein Dokumentarfilmprojekt über die Beerdigung Frank Wedekinds, hg. von Ariane Martin. Verlag Königshausen & Neumann. Würzburg 2018 (Wedekind-Lektüren. Schriften der Frank Wedekind-Gesellschaft, Band 7)

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Vortrag von Prof. Dr. Ariane Martin (Mainz) zum 100. Todestages Frank Wedekinds. "Sie konnten diesen Gaukler nicht begraben" (Bert Brecht). Mittwoch, 28. Februar, 19 Uhr. Literaturhaus Darmstadt, Vortragssaal.

von Hartmut Vinçon

Am 9. März 1918 starb Frank Wedekind überraschend im Alter von 53 Jahren. Unter großer öffentlicher Anteilnahme, ein riesiger Trauerzug begleitete den Sarg, wurde Wedekind am 12. März 1918 auf dem Münchner Waldfriedhof beerdigt. Unter den Trauergästen waren Heinrich und Thomas Mann, Erich Mühsam, der junge Bertolt Brecht sowie weitere Schriftsteller, Künstler und Theaterleute. Seine Beerdigung war ein ganz besonderes Ereignis. Heinrich Lautensack, Schriftsteller und Filmautor, sorgte dafür, dass die "Grablegung" wie ein Staatsbegräbnis gefilmt wurde. Zeitgenössische Schilderungen der Beerdigung skandalisierten jedoch die Totenfeier durch groteske Übertreibungen. Der Vortrag wirft einen Blick auf dieses Ereignis und darauf, wie das Geschehen in anekdotischen Erinnerungen von Zeitgenossen zunehmend fiktionalisiert wurde. Er will deutlich machen, wie stark der historische Kern, das Begräbnis eines hoch geschätzten und umstrittenen Schriftstellers, in der Literaturgeschichte überformt werden kann. Im Rückblick auf Wedekinds Leben wird daran erinnert, dass der große Theaterschriftsteller und seine Werke im kulturellen Gedächtnis damals prominent verankert waren - und heute wieder.

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Frank Wedekind: Werke und Briefe jetzt im Wallstein-Verlag, Göttingen

von Hartmut Vinçon

Wir freuen uns, Ihnen folgende Neuigkeit mitteilen zu können.

2017 übernahm der Wallstein-Verlag, Göttingen, freundlicherweise die Kritische Studienausgabe der Werke Frank Wedekinds (8 Teile in 15 Bände), ursprünglich verlegt vom Häuser.media Verlag, Darmstadt, in sein Programm. Nun sind erschienen: Frank und Tilly Wedekind. Briefwechsel 1905-1918, hg. von Hartmut Vinçon, und Der Marquis von Keith. Schauspiel in fünf Aufzügen, hg. von Ariane Martin. Die Reihe der Einzelausgaben wird fortgesetzt. Der von Thedel von Wallmoden geführte Buchverlag ist dabei, lässt sich mit Witz und Vergnügen sagen, der Frank Wedekind-Verlag für den großen Dramatiker des 20. Jahrhunderts zu werden. Wir, die Frank Wedekind-Gesellschaft Darmstadt, gratulieren.

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Literaturhaus - Kulturfest - 8. September

von Hartmut Vinçon

Die Frank Wedekind-Gesellschaft lädt herzlich zum Kulturfest im Darmstädter Literaturhaus ein. Zwanzig im Haus ansässige Institutionen stellen sich vor - auch wir um 19 Uhr.

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