Franziska. Ein modernes Mysterium in fünf Akten an den Münchner Kammerspielen am 7. Dezember 2012

Das Stück kann verstanden werden als ein Versuch über Frauenemanzipation, wie es weiland Goethes Faust versuchte, sich aus der Enge bürgerlicher Verhältnisse zu befreien. Für diesen Befreiungsversuch schließt Franziska einen teuflischen Pakt und verwandelt sich - vorübergehend - in einen Mann. Das Moderne an diesem Mysterium ist das Spiel mit Geschlechterrollen.

Andreas Kriegenburg ist in München für Regie und Bühne verantwortlich; Kostüme: Andrea Schraad, Licht: Jürgen Tulzer, Dramaturgie: Matthias Günther. Es spielen: Marc Benjamin, Walter Hess, Brigitte Hobmeier, Marie Jung, Christian Löber, Oliver Mallison, Stefan Merki, Annette Paulmann, Wolfgang Pregler, Çigdem Teke, Edmund Telgenkämper.

Kriegenburg, der an das zu Wedekinds Zeit gängige Klischee vom Autor als Bürgerschreck anknüpft, schreibt über seine Inszenierung unter http://www.muenchner-kammerspiele.de/programm/franziska/.

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