Kritik der Premiere "Frühlings Erwachen" (22.9.12) im Wiesbadener Staatstheater

Der Regisseur Tilman Gersch übertrug „das Zwielicht der Stimmungslage zwischen Kindheit und Erwachsensein“ verständnisvoll in die Gegenwart. „Die Heranwachsenden mögen noch so aufgeklärt sein, die Entdeckung ihrer Gefühle kann doch zum angstvollen Abenteuer werden. Und auf ihre Weise sind auch sie eingeklemmt in die Erwartungen des Elternhauses und dem Leistungsdruck, den sie in der Schule erleben.“ Dem jungen Ensemble gelang es, „die zehn, fünfzehn Jahre Altersunterschied zwischen Rollen und Darstellern sehr authentisch“ zu überbrücken.

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